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Besseres Leben für Witwen

Zu den vorrangigen Zielen der 'Stiftung Herz für Witwen' sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene gehört es, für das Wohlergehen der vernachlässigten und hilflosen Witwen nebst ihren Kindern zu sorgen, die oft auf der Straße leben.

Die Organisation sieht es als große Notwendigkeit an, alles nur mögliche zu tun um Witwen dieselben wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften erlangen zu lassen wie andere Frauen und Männer in der Gesellschaft.

Die Organisation hat es praktisch erreicht, Projekte zu verwirklichen, die das Leben der ärmsten Witwen und ihrer Gemeinschaften verbessern. Hier ein gutes Beispiel:

Bereitstellung von Hilfsleistungen

Das sozioökonomische Wohlergehen jeder vernachlässigten und armen Witwe ist unser Hauptanliegen. Die Tatsache bleibt, dass vielen Witwen wenig bis keine Aufmerksamkeit von den Regierungen geschenkt wird und notwendige Hilfeleistungen fehlen. Das betrifft am meisten die Entwicklungsländern im Vergleich zu Industrieländern. Viele Witwen, die arbeitslos sind und mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, sind in der Regel allein gelassen und müssen mit vielfältigen Herausforderungen kämpfen.

Die Aufklärungsprogramme "Wiederherstellung von Hoffnung, Besseres Leben und Selbstvertrauen" für Witwen, die vom Gründer und den Teammitgliedern der Organisation in einigen asiatischen und afrikanischen Ländern durchgeführt wurden, zeigten umso mehr die Qual und Hilflosigkeit der Witwen.

Im Zuge der Touren vor allem nach Indien, Nigeria, Nepal, Ruanda, Uganda und Kenia wurden den Witwen Materialien wie Reis, Seifen, Saris (indische Kleidung) und ähnliches gegeben, um ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu bringen.

Im im letzten Jahr wurde Indien von einer schweren Dürrekatastrophe betroffen. Unter anderm wurden auch die Bewohner einer Gemeinde in Nellore im Kavali-Distrikt und dort vor allem die bedürftigen Witwen sehr in Mitleidenschaft gezogen. Die Menschen in der Region sind auf regelmäßige Wasserversorgung angewiesen, und da einige Brunnen austrockneten war nicht ausreichend genug Wasser für den Verbrauch der Menschen vorhanden. Wohlhabendere konnten Wasser - angeliefert in Wasserwagen - kaufen, aber vor allem Witwen hatten dafür nicht die nötigen finanziellen Mittel.

Das führte dazu, dass die damalige 'Herz für Witwen' Initiative mit dem Team in Kavali einen Brunnen für die Bewohner der Region graben lassen hat, basierend auf dem sehr dringenden Bedarf der Witwen.

- Hausbau für die Witwen

Ein angemessenes Zuhause für die obdachlosen Witwen zu bauen, ist eines der wichtigsten Projekte unserer Organisation.

Die Daten und Analysen, die in den verschiedenen Ländern gesammelt wurden, haben deutlich gezeigt, dass viele Witwen obdachlos sind, besonders in den Entwicklungsländern Asiens und Afrikas.

In Indien zum Beispiel sind die meisten Witwen im Grunde arm und ein Heimaufenthalt ist ein großes Problem.

Viele leben auf der Straße, viele andere in Slums und baufälligen Häusern.

Es ist unsere oberste Priorität und Sorge, ein Heim für die Witwen zu bauen, insbesondere in Indien. Notwendige Anstrengungen wurden unternommen, um dies zu erreichen.

Spenden wurden von aufrichtigen und hilfsbereiten Menschen erhalten, um ein passendes Zuhause für obdachlose und arme Witwen zu bauen. Es ist eine großartige Aufgabe, die mehr Hilfe und Unterstützung braucht.

- Gemeinschaften von Witwen

Um die Bedrohung durch Einsamkeit, emotionale Turbulenzen, Herzschmerzen, Unsicherheiten und andere Herausforderungen zu verringern, mit denen die Witwen in Entwicklungs- und Industrieländern konfrontiert sind, hat die Organisation ein Programm "Gemeinschaften von Witwen" ins Leben gerufen.

Nach diesem Konzept treffen sich die Witwen ein- oder zweimal in der Woche. Das ist davon abhängig, wo sie wohnen, der Möglichkeit sich zu treffen und den Koordinatoren (normalerweise Frauen), die diese wöchentlichen Treffen organisieren und leiten.

Sie treffen sich, um miteinander zu reden, Ideen auszutauschen und zu diskutieren, wie sie sich gegenseitig helfen können. Sie planen gemeinsam, wie sie unabhängig werden können und sich gemeinsam besser den vielfältigen Herausforderungen stellen können. Dieses Konzept hilft nicht nur Witwen in Entwicklungsländern.

- Selbsthilfeprogamme

Das bedeutendste Ziel der Stiftung Herz für Witwen ist der Aufbau von Selbsthilfeprogrammen für die hoffnungslosen und armen Witwen in den verschiedenen Ländern, Städten und Gemeinden.

Das Projekt floriert vor allem erfolgreich in den ost- und westafrikanischen Ländern Nigeria und Ruanda.

Die Witwen bilden Gruppen von bis zu vierzig Witwen. Sie sind von Koordinatoren angeleitet, die für dieses Arbeit freiwillig zur Verfügung gestellt haben.

Jede Gruppe konzentriert sich auf bestimmte Aufgaben und setzt diese um, angeleitet durch die Koordinatoren und im Anfang durch Trainer, die die besonderen Fähigkeiten in die Gruppe gebracht haben. Die Trainer rekrutieren sich aus den Witwen, auf freiwilliger Basis oder durch externe Trainer durch finanzielle Unterstützung, gesammelt von den Witwen der Gruppe.

Zu den von den Witwen gelernten Dingen gehören: Herstellung von Perlen, Weben von Körben, Herstellung von Taschen, Herstellung von lokaler Butter, Krawatten, Farbstoffen und so weiter.

Das Programm hat in den genannten Ländern schon einige positive Ergebnisse erzielt, da die meisten von diesen Witwen produzierten Dinge auf ihren jeweiligen lokalen Märkten verkauft werden könne. Das wirkt sich unmittelbar auf die Lebenssituation der Witwen aus..

Die Stiftung Herz für Witwen hilft dabei, diese Programme und Gruppen zu starten, entsprechende Koordinatoren und Voluntäre zu finden und anzuleiten und die regelmäßige Umsetzung zu fördern.